Ingenieurbüro Schönefeld GmbH

Baumaßnahmen 2021

im Jahr 2021 bereits abgeschlossene Maßnahmen

2020/2021 Grabenlose Sanierung von Anschlussleitungen, Koblenz-Rauental

In einem Teilbereich der Moselweißer Straße, Koblenz-Rauental, unmittelbar im Anschluss an den Saarplatz-Kreisel, mussten 2 einsturzgefährdete MW-Haltungen DN 350 STZ bzw. 300 STZ mit einer Gesamtlänge von rund 65 m erneuert werden.

Nach der Bestandserfassung von Kanal, Schachtbauwerken und Anschlussleitungen, sowie der Ortsbesichtigungen in den Anschlusskellern erfolgte im Zuge der Bedarfsplanung eine Gegenüberstellung der technisch möglichen Sanierungsvarianten für Kanal und Leitungen.  Mit der Vorlage des Baugrundgutachtens sowie der Einmessung der Kellersohltiefen wurde auf der Grundlage der Bedarfsplanung die Umsetzungsvariante für die Gesamtmaßnahme festgelegt.

Eine grabenlose Sanierung des Kanales war aufgrund der bereits eingetretenen Schäden (Scherbenbildungen mit vertikalen Verformungen) nicht mehr möglich, eine grabenlose Erneuerung (z.B. Berstlining) aufgrund der vielen Anschlussanbindungen technisch und wirtschaftlich nicht darstellbar.

Die aufgrund Standsicherheits- und Dichtheitsgründen ebenfalls insgesamt sanierungsbedürftigen Anschlussleitungen queren teilweise den Straßenquerschnitt (4 Fahrspuren) in voller Breite.

Bei einer Tiefenlage des MW-Kanales von über 5 m und der Anschlussleitungen von i. M. ca. 4,50 m sowie einer erheblichen Anzahl von Versorgungsleitungen / - kabelanlagen, insbesondere unmittelbar vor und im Gehwegbereich, wurde die Kanalerneuerung in offener Bauweise geplant,

die Sanierung der Anschlussleitungen, je nach baulichem Zustand und den Sanierungsrandbedingungen, in offener Bauweise (teilweise mit Tunnelierung im Gehwegbereich) bzw. als grabenloser Sanierung geplant.

     

 

4 grabenlos zu sanierenden Leitungen (Längen zwischen 4,50 und 9 m) wurden dabei während der Umsetzung der Kanalerneuerungsarbeiten aus dem Kanalgraben heraus durch den Einbau von AnschlussLinern gegen die Fließrichtung, eine Anschlußleitung mit Zugangmöglichkeit von einer Reinigungsöffnung im Keller (Länge 12 m) in Fließrichtung mittels AnschlussLiner saniert.

 

Den Auftrag für die Kanalerneuerung hat die Fa. Deisen, Boppard erhalten, der Unterauftrag der grabenlosen Sanierung wird von der Fa. Schüler, Lahnstein,umgesetzt.

Es wurde das BravoLiner-System mit 3D-Linern und der aktuellen LED-Lichtaushärtung eingesetzt.

 

                   

 

Von unserem Büro wurde neben der Gesamt-Planung (Bedarfsplanung bis Ausführungsplanung) auch die Vorbereitung zur Vergabe (Ausschreibung) der Sanierung der Anschlussleitungen (in offener Bauweise sowie in geschlossener Bauweise) erbracht sowie, für die grabenlosen Sanierungen, die örtliche Bauüberwachung übernommen.

Zwischenzeitlich ist die Maßnahme abgenommen und abgerechnet.

Die beauftragten Sanierungskosten für die (grabenlos zu sanierenden) Anschlussleitungen wurden nicht überschritten (rund 35.000 Euro).

Die Kosten der geplanten Gesamtmaßnahme liegt etwa bei 400.000 Euro.

 



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